Schlafstörungen Wechseljahre – ist es möglich Ihren Schlaf mit dieser natürlichen Methode zu verbessern?

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Kennen Sie dieses Problem?

  • Sie liegen Abends hundemüde im Bett und können einfach nicht abschalten, weil Ihnen tausende von Gedanken durch den Kopf gehen?
  • Sie haben (eventuell zyklusabhängig) eine innere Unruhe und Nervosität in sich, die Sie schlecht einschlafen oder immer wieder aufwachen lässt?
  • Nächtliche Hitzewallungen lassen Sie nachts schweißgebadet aufwachen?
  • Sie werden um 4 Uhr oder früher wach und können nicht mehr einschlafen?

Fragen, die wir in diesem Zusammenhang häufig hören sind…

“Gibt es Möglichkeiten, diese Durchschlafstörungen abzumildern?”

“Was kann ich noch tun, um endlich wieder besser schlafen zu können?”

“Das Leben ist so nur noch eine Qual. Insbesondere im Beruf ist es der Horror. Medikamente möchte ich aber nicht nehmen und auch vor der Hormontherapie habe ich Angst. Gibt es wirklich keine natürlichen Mittel, die mir helfen könnten?”

…und genau diese Fragen wollen wir in diesem Artikel beantworten. Zusätzlich zu vielen Guten Tipps, wie Sie Ihren Schlaf ohne Medikamente verbessern können, wartet am Ende dieses Artikels noch eine kleine Überraschung auf Sie. 😉


Was ist denn da in meinem Körper eigentlich los?

Viele Frauen erleben es schon in Schwangerschaft oder während der Menstruation: das Auf und Ab der Hormone wirkt sich nicht nur auf die Stimmung aus, sondern kann auch den Schlaf durcheinander bringen was eine große Belastung darstellt.

Die Ausprägungen eines unruhigen Schlafes in den Wechseljahren sind sehr vielfältig. Hauptsächlich bringt die Hormonumstellung die folgenden drei Symptome mit sich:

Nächtliche Hitzewallungen

Ein typisches Symptom der Wechseljahre sind Hitzewallungen. Diese führen zu starken Schweißausbrüchen und dann wiederum zu frösteln. Wenn Sie von nächtlichen Hitzewallungen betroffen sind, kennen Sie dies wahrscheinlich sehr gut: Sie erwachen Nachts schweißnass, häufig auch mit Herzrasen und Nervosität und haben danach große Probleme überhaupt wieder einzuschlafen.

Nächtliches Grübeln & innere Unruhe

Die tiefgreifende Umstellung der Hormone wirkt sich nicht nur auf die Stimmung aus, sondern löst häufig auch nächtliches Grübeln und innere Unruhe aus. Legen Sie sich auch abends manchmal hundemüde ins Bett, nur um dann stundenlang von ihrem Gedankenkarussell wachgehalten zu werden oder mitten in der Nacht aufzuwachen und vom Kreisen der Gedanken fast wahnsinnig zu werden?

Störung des Schlafrhythmuses

Aber auch ohne Hitzewallungen oder nächtliches Gedankenkarussell haben Sie manchmal oder vielleicht sogar häufig Probleme einzuschlafen, erwachen mitten in der Nacht oder am frühen Morgen und haben dann Probleme wieder einzuschlafen? Dies resultiert häufig daraus, dass sich die Umstellung der Hormone auch auf Prozesse im Gehirn auswirkt, die für die Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmusses zuständig sind.

Bei so unterschiedlichen Ausprägungen kann es natürlich keine One-Size-Fits-All-Lösung á la “Tue dies und unruhiger Schlaf gehört der Vergangenheit an!” geben…

…oder doch?


Unruhiger Schlaf, adé!

Was, wenn ich Ihnen sage, dass es eine natürliche Lösung für Ihre Schlafprobleme gibt?

…und diese Lösung ist nicht nur irgendeine Lösung, sondern…

  • diese Lösung ist die natürlichste Lösung für Schlafstörungen, die es nur geben könnte.
  • diese Lösung kostet kein Geld und erfordert keine Einnahme von schlaffördernden Mitteln.
  • diese Lösung hat keine Nebenwirkungen und
  • diese Lösung wird in der Schlafmedizin als der Grundbaustein jeder nichtmedikamentösen Therapie gehandelt.

Ich spreche hier natürlich von der sogenannten “Schlafhygiene”

Schlafhygiene „ist die Nutzung bestimmter Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen, um einen gesunden, erholsamen Schlaf zu ermöglichen oder zu fördern und Schlafstörungen zu vermeiden oder zu beheben.“ -Wikipedia-

Im folgenden finden Sie unsere Top 7 Tipps basieren auf den Regeln der Schlafhygiene, wie sie aktuell in der Psychotherapie und Schlafmedizin Anwendung finden.


Bei kleinen Kindern sind es die Eltern, die das Einschlafritual vorgeben. Die allabendlich durchgeführte Reihe von entspannenden Tätigkeiten – Umziehen, Zähne putzen, Geschichte vorlesen, Gute-Nacht-Kuss – signalisiert dem Unterbewusstsein: „Jetzt ist es Zeit zum Schlafen.“ Nun ist es an Ihnen, ein solches Ritual für sich einzuführen, damit Körper und Geist langsam von den Aktivitäten des Tages Abstand nehmen und sich auf das Einschlafen vorbereiten können.


Studien belegen, dass ein regelmäßiges Zubettgehen und Aufstehen zu festen Zeiten unsere innere Uhr festigen. Versuchen Sie am besten, an sechs Tagen pro Woche zur ungefähr gleichen Zeit zu Bett zu gehen und aufzustehen. Besonders nach einer schlechten Nacht ist es wichtig, zur gewohnten Zeit in einen aktiven Tag zu starten.


Sowohl der spannende Krimi im Fernsehen als auch der Streit mit dem Partner, das aufreibende Computerspiel oder die gerade noch empfangene Email vom Chef sind beim Abschalten von den Strapazen des Tages wenig zuträglich. Verbannen Sie all diese Störfaktoren aus Ihrem Schlafzimmer, da Ihr Unterbewusstsein Ihr Bett sonst zum Ort für Spannung, Aufregung und Ärger erklärt.


Gerade haben wir Ihr Schlafzimmer zum Ort der Ruhe und Entspannung erklärt. Darüber hinaus sollte es auch Ihre persönliche Wohlfühlumgebung sein. Sorgen Sie daher für eine angenehme Schlaftemperatur und Luftfeuchtigkeit und frische Luft vor dem Zubettgehen. Auch dunkel und leise sollte es sein. Damit Sie sich richtig wohlfühlen, halten Sie das Schlafzimmer sauber und ordentlich und die Bettwäsche duftig frisch.


Positionieren Sie Ihren Wecker so, dass Sie diesen vom Bett aus nicht sehen können. So vermeiden Sie, dass Sie abends im Bett liegen, regelmäßig auf die Uhrzeit schauen und sich selbst unter Druck setzen, weil Sie in 5 Stunden und 37 Minuten schon wieder aufstehen müssen.


Jeder Mensch ist in seinen Bedürfnissen individuell. Während die einen noch kurz vor dem Schlafengehen Sport machen, Kaffee trinken oder viel essen können und danach wunderbar schlafen, führt dies bei anderen zu einer schlaflosen Nacht. Sehen Sie die folgende Liste daher lediglich als Anhaltspunkt, welche Verhaltensänderungen sich positiv auf Ihren Schlaf auswirken könnten.

  • Körperliche Ertüchtigung am Tag (nicht am Abend!) bewirkt, dass wir abends müder sind und fördert so das Einschlafen.
  • Verzichten sie auf schweres und fettiges Essen am Abend.
  • Verzichten Sie auf Alkohol am Abend. Alkohol macht zwar müde, reduziert aber die Schlafqualität.
  • Nikotin steigert Puls und Blutdruck und hemmt so den Schlaf.
  • Unterschätzen Sie nicht die Wirkung von Koffein. Untersuchungen zeigen, dass die Halbwertszeit von Koffein im Körper zwischen 3 und 6 Stunden beträgt.

Einfacher gesagt als getan – Während Stress heutzutage wohl einer der häufigsten Auslöser von Schlafstörungen ist, so ist diesem auch am schwierigsten beizukommen. Versuchen Sie es trotzdem. Machen Sie Sport, Yoga, Achtsamkeitstraining oder Musik, meditieren Sie oder gehen Sie spazieren. Der Haken ist, dass diese Stressbewältigungsstrategien nur wirksam sind, wenn sie regelmäßig praktiziert werden. Aber lassen Sie sich davon bitte nicht unter Druck setzen…


„Jeder, der unter leichten Schlafstörungen leidet, sollte zumindest versuchen seine Schlafhygiene zu verbessern, bevor er zu Schlafmitteln greift.“

Bevor Sie sich mit abhängig machenden Schlafmitteln vollpumpen oder eine Hormontherapie beginnen, die mit vielen potentiellen Nebenwirkungen verbunden ist, sollten Sie den natürlichen Weg ausprobieren. Eventuell kann eine Verbesserung der Schlafhygiene schon zum gewünschten Ergebnis führen.

Die 7 Regeln der Schlafhygiene scheinen ein sehr simples Rezept für einen besseren Schlaf. Führende Schlafforscher empfehlen, die Regeln der Schlafhygiene für mindestens einen Monat konsequent umzusetzen um beurteilen zu können, welche der Regeln sich positiv auf Ihren Schlaf auswirken.

„Ich habe mich lange mit meinem eigenen Schlaf und den Regeln der Schlafhygiene beschäftigt. Die Umsetzung der Regeln gelingt mir selber mal besser und mal nicht so gut. Es ist leider viel zu einfach, wieder in die falschen Verhaltensweisen zu verfallen.

Daher ist Schlafhygiene auch nicht die Lösung für jeden. Sie benötigen einen starken Willen und Durchhaltevermögen, um zu überlegen, welche der Regeln Ihnen helfen könnte und Ihr Verhalten dann entsprechend umzustellen.

Wenn Sie bereit sind, diesen Weg zu gehen, um wieder besser und erholsamer zu schlafen, möchte ich Sie herzlich einladen sich unsere (kostenlose) Infografik mit den 7 Regeln der Schlafhygiene herunterzuladen und damit den ersten Schritt für einen erholsameren Schlaf zu machen.“


[kostenlos!] Laden Sie sich hier unsere Infografik „Die 7 Regeln der Schlafhygiene“ kostenlos herunter

Bitte nennen Sie uns einfach Ihren Vornamen und Ihre Emailadresse, damit wir Ihnen unsere Infografik „Die 7 Regeln der Schlafhygiene“ kostenlos per Email zuschicken können!


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen beim Umsetzen der Tipps…

 

 


Sleepful ersetzt nicht den Gang zum Arzt oder Psychologen. Für den Fall, dass Sie an schweren oder chronischen Schlafstörungen leiden, sollten Sie dies dringend mit einem Spezialisten besprechen und auch eine medikamentöse Therapie in Betracht ziehen.

*http://www.apotheken-umschau.de/Schlafstoerungen/Schlafstoerungen-Therapie-und-Selbsthilfe-55476_11.html