Meine TOP 18 Heilkräuter | Welche Mittel helfen und warum?

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Auf der Suche nach der perfekten pflanzlichen Einschlafhilfe für mich, durfte ich viele Heilkräuter kennengelernt, die eine unterstützende Wirkung auf die in meinem Hauptartikel zum Thema „Pflanzliche Einschlafhilfen“ erläuterten Faktoren für einen gesunden Schlaf haben. Da eine Auflistung all dieser pflanzlichen Hilfsmittel den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, finden Sie hier einen Überblick über meine 18 persönlichen Favoriten.

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Meine Persönlichen Top 18 Heilpflanzen zum Thema Schlafhygiene

Basilikum (auch: Tulsi)

  1. Fun Fact: Basilikum ist uns hauptsächlich aus der Küche bekannt, wirkt als Heilpflanze vor allem aber auch beruhigend auf die Nerven. Im indischen Ayurveda spielt der Tulsi-Basilikum sogar solch eine zentrale Rolle, dass dieser auch als „Holy Basil“ oder Heiliger Basilikum bezeichnet wird.
  2. Hauptanwendung: beruhigend, entspannend
  3. Begleiterscheinung: antibakteriell, stärkend
  4. Verwendeter Teil: Blätter und Blütenspitzen
  5. Darreichungsform: Vor allem als Tee oder ätherisches Öl

Brennnesselblätter

  1. Fun Fact: Jedes Kind hat die Brennnessel kennen und meiden gelernt. Einige Rheumapatienten allerdings lassen sich mit den ganzen Pflanzen schlagen, da das Brennnesselgift die Rheumabeschwerden lindern kann.
  2. Hauptanwendung: Entschlackung und Anregung des Stoffwechsels
  3. Begleiterscheinung: Hilft bei Rheuma, Gicht, Harnwegserkrankungen und Menstruationsbeschwerden
  4. Verwendeter Teil: Die hier angegebene Heilwirkung bezieht sich auf die Brennnesselblätter. Außerdem wird auch die Wurzel bei Fällen von vergrößerter Prostata eingesetzt.
  5. Darreichungsform: Hauptsächlich als Tee aber auch als Salat oder Suppe oder als Tinktur, z.B. gegen Haarausfall

Echinacea (Sonnenhut)

  1. Fun Fact: Der Sonnenhut hat seinen Ursprung in Nordamerika, wo er schon von den Ureinwohnern, nicht nur als Heilpflanze, sondern auch im Rahmen magischer Zeremonien verwendet wurde.
  2. Hauptanwendung: In Studien wurde vor allem die immunstimulierende Wirkung, hervorgerufen u.a. durch die Vermehrung der weißen Blutkörperchen, belegt. Echinacea wirkt am besten präventiv, also noch bevor es zu einer Ansteckung gekommen ist.
  3. Begleiterscheinung: Wird wegen der antibakteriellen Wirkung auch bei schlecht heilenden Wunden angewendet.
  4. Verwendeter Teil: Kraut und Wurzelstock
  5. Darreichungsform: Zumeist Tinkturen und Tabletten als Fertigpräparate aus der Apotheke

Fenchel

  1. Fun Fact: Wird schon für Säuglinge Verwendet
  2. Hauptanwendung: verdauungsfördernd, entblähend
  3. Begleiterscheinung: antibakteriell, entspannend, stärkend
  4. Verwendeter Teil: verwendet werden v.a. die Samenähnlichen Früchte und die Wurzel
  5. Darreichungsform: als Tee

Ginkgo

  1. Fun Fact: In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Ginkgo seit Jahrtausenden zum Ausgleichen eingesetzt, weil er zwischen Yin und Yang vermitteln kann.
  2. Hauptanwendung: Wirkt durchblutungsfördernd, vor allem auf das Gehirn. Verbessert dadurch die Gedächtnisleistung und schützt die Nerven
  3. Begleiterscheinung: –
  4. Verwendeter Teil: Blätter, Samen
  5. Darreichungsform: Als Tee, als Tinktur zur Anwendung in Tropfenform oder als Fertigpräparat, z.B. in Tablettenform

Goji-Beeren

  1. Fun Fact: Die Goji-Beere wird in der traditionellen chinesischen Medizin schon lange als Heilmittel benutzt. In den letzten Jahren wird die häufig als Wundermittel oder Superfood gehandelte Gojibeere auch in der westlichen Welt immer populärer.
  2. Hauptanwendung: hauptsächlich soll die Goji-Beere antioxidativ, immunstimulierend und stärkend wirken und so vor allem gegen Abwehrschwäche helfen
  3. Begleiterscheinung: Der Goji-Beere wird eine leicht blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt. Außerdem soll sie die Fettverbrennung anregen und wird daher gerne unterstützend bei Diäten eingesetzt.
  4. Verwendeter Teil: Frucht.
  5. Darreichungsform: als getrocknete Früchte oder seltener auch als Saft

Griffonia

  1. Fun Fact: Griffonia ist die Afrikanische Schwarzbohne, aus deren Samen das 5-http gewonnen wird. Mehr dazu in meinem Hauptartikel.
  2. Hauptanwendung:
  3. Begleiterscheinung:
  4. Verwendeter Teil:
  5. Darreichungsform:

Grüntee (Sencha)

  1. Fun Fact: Aus naturheilkundlicher Sicht ist der Sencha die Königssorte unter den grünen Tees
  2. Hauptanwendung: Schonend anregend – durch sein L-Theanin wirkt das Koffein im Sencha deutlich verträglicher als z.B. im Kaffee. Grundumsatz und Fettstoffwechsel werden angekurbelt und so fördert Sencha das Abnehmen.
  3. Begleiterscheinung: Lieferant vieler wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
  4. Verwendeter Teil: Blätter
  5. Darreichungsform: als Tee

Guarana

  1. Fun Fact: Guarana ist besonders in Fitnesskreisen sehr beliebt, weil es Leistungssteigernd wirkt und das Hungergefühl verringert. Die anregende Wirkung des Koffeins ist milder und länger anhaltend als z.B. bei Kaffee, da durch die enthaltenen Gerbstoffe die Aufnahme des Koffeins verlangsamt wird.
  2. Hauptanwendung: anregend, harntreibend, vitalisierend – man fühlt sich wacher, konzentrierter und leistungsfähiger
  3. Begleiterscheinung: verringert das Hungergefühl und kann so unterstützend beim Abnehmen wirken
  4. Verwendeter Teil: (Pulver, aus) Samen
  5. Darreichungsform: Vorrangig in Nahrungsergänzungsmitteln, Kapseln, Tabletten und Fitnessdrinks

Ingwer

  1. Fun Fact: In asiatischen Ländern verleiht der Inger vielen traditionellen Gerichten ihre spezielle Note. Als Heilmittel wird der Ingwer seit langer Zeit in der traditionellen chinesischen Medizin und im Ayurveda eingesetzt.
  2. Hauptanwendung: Ingwer wird hauptsächlich gegen Probleme im Bereich des Magen-Darm Traktes eingesetzt. So hilft er z.B. gegen Reizmagen oder Übelkeit.
  3. Begleiterscheinung: Zusätzlich wird Inger wegen seiner entzündungshemmenden und schweißtreibenden Wirkung gegen Husten und Erkältungen eingesetzt
  4. Verwendeter Teil: Wurzel
  5. Darreichungsform: als Tee oder Tinktur

Kamille

  1. Fun Fact: Eine der beliebtesten Heilpflanzen Europas
  2. Hauptanwendung: Verdauungsfördernd
  3. Begleiterscheinung: antibakteriell, entzündungshemmend, beruhigend, stärkend
  4. Verwendeter Teil: Blüten
  5. Darreichungsform: Als alkoholischer Auszug, als Tee oder in der Aromatherapie als ätherisches Öl

Lavendel

  1. Fun Fact: Lavendel wächst vor allem in der französischen Provence wird aber auch als Zierpflanze in deutschen Gärten immer beliebter.
  2. Hauptanwendung: wird hauptsächlich bei Schlaflosigkeit, Nervosität und Unruhezuständen eingesetzt
  3. Begleiterscheinung: wirkt antiseptisch und entblähend
  4. Verwendeter Teil: Blüten
  5. Darreichungsform: Wird hauptsächlich verwendet als Tee, in der Aromatherapie als ätherisches Öl, als Badezusatz oder in Duft-Kissen

Melisse

  1. Fun Fact: Wirkt als Tee aufgebrüht beruhigend, besonders bei Menschen, die Probleme haben abends abzuschalten
  2. Hauptanwendung: Beruhigung des Nervensystems – gegen nervöse Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhe und Reizbarkeit
  3. Begleiterscheinung: aufmunternd, antibakteriell
  4. Verwendeter Teil: Blätter, da diese reich an ätherischen Ölen sind
  5. Darreichungsform: als Tee, Tinktur und ätherisches Öl

Moringa

  1. Fun Fact: Der Moringabaum stammt ursprünglich aus dem Himalaya (Nordwestindien). Da der Baum unter den widrigsten Bedingungen überlebt und wächst, wird er auch als „Baum der Unsterblichkeit“ bezeichnet.
  2. Hauptanwendung: Durch die hohen enthaltenen Mengen an Vitamin B2 schützt und regeneriert Moringa die Nerven und macht somit stressresistenter. Zusätzlich ist Moringa reich an Antioxidantien und krebshemmenden Senfölglykosiden.
  3. Begleiterscheinung: hilft bei Hautproblemen
  4. Verwendeter Teil: Blätter (getrocknet)
  5. Darreichungsform: in Deutschland hauptsächlich als Pulver der getrockneten Blätter

Neroli

  1. Fun Fact: Neroli-Öl ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Luxus-Öl, denn man benötigt eine Tonne feinster Orangeblüten, um einen Liter des Öls herzustellen.
  2. Hauptanwendung: beruhigen und aufbauend (z.B. bei Depressionen)
  3. Begleiterscheinung: herzstärkend und verdauungsfördernd
  4. Verwendeter Teil: Blüten
  5. Darreichungsform: als ätherisches Öl in der Aromatherapie

Pfefferminze

  1. Fun Fact: Hauptwirkstoff in der Pfefferminze ist das ätherische Öl Menthol
  2. Hauptanwendung: Verdauungsbeschwerden
  3. Begleiterscheinung: antibakteriell, entzündungshemmend, beruhigend, stärkend
  4. Verwendeter Teil: Blätter
  5. Darreichungsform: Als Tee oder als Öl

Salbei

  1. Fun Fact: Salbei hat ähnlich der Kamille eine so umfassen Heilwirkung, dass man diesen fast als Allheilmittel bezeichnen könnte
  2. Hauptanwendung: wirkt antibakteriell und entzündungshemmend
  3. Begleiterscheinung: stärkend
  4. Verwendeter Teil: Blätter
  5. Darreichungsform: Vor allem als Tee oder ätherisches Öl

Süßholz

    1. Fun Fact: Aus dem Saft der Süßholzwurzel werden Lakritze hergestellt; wegen seiner Blutreinigenden Wirkung ist Süßholz auch beliebt bei Schlankheitskuren
    2. Hauptanwendung: Entzündungshemmend, Hustenstillend
    3. Begleiterscheinung: Blutreinigend
    4. Verwendeter Teil: Wurzel
    5. Darreichungsform: als Tee oder Tinktur

Sollten Sie diese Liste von Heilpflanzen direkt über Google gefunden haben, würde ich Ihnen empfehlen, meinen Hauptartikel zum Thema der pflanzlichen Einschlafhilfen zu lesen. In diesem Artikel erläutere ich das umfassende Konzept, warum die Wirkungen der hier aufgeführten Heilpflanzen zu einem gesunden Schlaf beitragen können.

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Mit den besten Grüßen,

Tobias Kartje

 

Die Pflanzenfacts in dieser Auflistung stammen von Heilkraeuter.de, aponet.de, wissen.de, gruenertee.de, Lexikon-der-aromatherapie.de, zentrum-der-gesundheit.de und heilpflanzen-welt.de.

Für die Richtigkeit der Angaben wird keine Verantwortung übernommen.